Der Dax ist am Freitag nach einem bereits schwachen Start bis zum Mittag immer tiefer in den roten Bereich abgerutscht.
Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 20.650 Punkten berechnet und damit satte 4,8 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.
Entgegen dem Trend konnten Symrise, Vonovia und Beiersdorf Kursgewinne verzeichnen. Die größten Verluste gab es unterdessen bei den Banken. Für die Deutsche Bank ging es über neun Prozent nach unten, für die Commerzbank über sieben Prozent. Allgemein ist der Bankensektor weltweit unter Druck. Im Zusammenhang mit den neuen US-Zöllen und einer daher drohenden weltweiten Rezession könnte es zu Zinssenkungen kommen. Das würde die Zinsmargen der Geldhäuser stark verringern.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,0987 US-Dollar; ein Dollar war dementsprechend für 0,9102 Euro zu haben.
Der Ölpreis sank unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 67,70 US-Dollar; das waren 244 Cent oder 3,5 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.