Die Arbeitslosenrate in den USA ist im März leicht auf 4,2 Prozent gestiegen, nach 4,1 Prozent im Vormonat.
Das teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Die Zahl der Arbeitslosen stieg folglich minimal auf 7,08 Millionen.
Die Unternehmen in den USA schufen dem Ministerium zufolge rund 228.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft. Zuwächse gab es vor allem im Gesundheitswesen, in der sozialen Unterstützung sowie im Transport- und Lagersektor. Auch der Einzelhandel verzeichnete einen Anstieg, der teilweise auf die Rückkehr von Arbeitern nach einem Streik zurückzuführen war. Im Gegensatz dazu ging die Beschäftigung im bundesstaatlichen Sektor zurück. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen lag bei 1,5 Millionen Menschen und veränderte sich damit ebenfalls kaum.
Die US-Arbeitsmarktdaten werden von Investoren auf der ganzen Welt mit Argusaugen beachtet. Ist der Arbeitsmarkt robust und die Inflation hoch, werden Zinssenkungen unwahrscheinlicher. Über die würden sich Börsianer aber freuen, unter anderem weil das Sparbuch als Alternative zur Aktie damit wieder unattraktiver werden würde und Unternehmen und andere Akteure billiger an Kredite kämen.